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Sonntag, 1. August 2010

Fährverbindungen zu den Inseln

Schottland

Schottland News

Nützliche Informationen

Oceanwide Expeditions

Im Juni beginnt die Arktissaison der Expeditionsreederei Oceanwide Expeditions. Von Oban oder...


Singapore Airlines

Da Manchester nur ca. 200km bzw. rund zwei Std. Fahrtzeit südlich der schottischen Grenze liegt,...


Flybe

Vom 31. März 2010 an fliegt die britische Airline Flybe jeden Montag, Mittwoch und Freitag von...


Bonusmeilen im Duty-Free

Vielflieger von Lufthansa können künftig beim Einkaufen auf britischen Flughäfen Bonusmeilen...


Naturfotografie-Reise

Landschafts- und Vogelfotografie


Auszeichnung für Melrose Abbey

Melrose Abbey in den ‚Scottish Borders’ gehört nun auch zu den touristischen Top-Attraktionen in...


Arran

Die Insel Arran wird auch "Scotland en Miniature" genannt, weil sie geologisch betrachtet, wie das Festland, in zwei Hälften geteilt ist. Der nördliche Teil ist geprägt von rauer Berglandschaft, während der Süden grün und hügelig ist. Feinschmecker wissen die zahlreichen lokalen Produkte zu schätzen, die vom Whisky, über Meeresfrüchte und Käse bis hin zu Schokolade reichen. Im Hauptort Brodick gehört das gleichnamige Castle zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Der angeschlossene Landschaftsgarten rühmt sich einer außergewöhnlich vielseitigen Sammlung an Rhododendren. Nahebei das Heritage Museum, das zurück führt in die Zeiten goldener Handwerkskünste. Im Machrie Moor finden sich zahlreiche Standing Stones, Monolithen aus der Bronzezeit, sowie diverse Steinkreise und vorzeitliche Grabstätten.


Sommer-Fahrplan:

Ardrossan-Brodick/Arran


Winter-Fahrplan:

Ardrossan-Brodick/Arran


Sommer-Fahrplan:

Claonaig-Lochranza/Arran


Winter-Fahrplan:

Claonaig-Lochranza/Arran


Bute

Rothesay auf der Insel Bute war von Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1960iger Jahre der populärste Ferienort Schottlands. Vor allem Glaswegians waren es, die gern am Wochenende „doon the watter“ gingen. Ständig besiedelt seit mehr als 6.000 Jahren, sorgten, bevor der Tourismus einsetzte, Heringfischerei und die erste industrielle Spinnerei 1779 für einen frühzeitigen Reichtum. Die Ruinen von Rothesay Castle sind ebenso sehenswert wie das Herrenhaus und der Park von Mount Stuart. Bei der Ankunft im Hafen von Hafen von Rothesay fällt sofort der viktorianische Wintergarten in seiner grazilen Architektur auf. Hier ist neben Café und Restaurant auch die Touristeninformation sowie eine kleine Ausstellung ansässig. Unmittelbar am Pier sollte man unbedingt die Toiletten aufsuchen: ein viktorianischer Traum.


Sommer-Fahrplan:

Wemyss Bay-Rothesay/Bute


Winter-Fahrplan:

Wemyss Bay-Rothesay/Bute


Sommer-Fahrplan:

Colintraive-Rhubodach/Bute


Winter-Fahrplan:

Colintraive-Rhubodach/Bute


SÜDLICHE HEBRIDEN


Colonsay

Benannt nach dem heiligen St.Columba stellen Colonsay und die mit ihr durch einen bei Ebbe zugänglichen Weg verbundene Insel Oronsay ideale Regionen für Wanderer, Radfahrer und Erholung suchende dar. Beliebt auch bei Anglern. Wenig nennenswerte Erhebungen, fruchtbares Ackerland, durchsetzt mit Basaltgestein und der weitläufige Strand von Kiloran Bay prägen das Landschaftsbild.

 

An Colonsay House wachsen in der geschützten Lage des Kiloran Tals Palmen und Bambus. In den größten Ansiedlungen, die sich auf Kiloran, Kilchattan und den Fährhafen von Scalasaig verteilen, leben etwa 120 Menschen.


Sommer-Fahrplan:

Oban-Colonsay


Winter-Fahrplan:

Oban-Colonsay


Reiner Sommer-Fahrplan:

Kennacraig-Islay-Colonsay-Oban


Islay

Die Insel ist auf der ganzen Welt bekannt und berühmt vor allen Dingen wegen seiner Whisky Destillerien, die hier in vergleichsweise hoher Dichte zu finden sind. Klangvolle Namen wie Lagavulin, Laphroaig, Ardbeg, Bowmore, Caol Ila oder Zungenbrecher wie Bruichladdich und Bunnahabhain gehören zu ihnen. Mittlerweile macht auch eine kleine Brauerei von sich reden. Zahlreiche archäologische Funde zeugen von der einstigen historischen Bedeutsamkeit Islays, das in früheren Zeiten auch lebhafte Kupferminen besaß. Heute werden nur noch Golfbälle über den international renommierten Machrie Golf Course geschlagen. Islay ist gut geeignet für einen entspannenden Familienurlaub und auch Künstler und Kunstschaffende haben hier ein geeignetes Domizil gefunden.


Sommer-Fahrplan:

Kennacraig-PortEllen/Port Askaig/Islay


Winter-Fahrplan:

Kennacraig-PortEllen/Port Askaig/Islay


Jura

Die wildeste und auch ursprünglichste Insel der Hebriden ist wohl ohne Frage Jura. Wenig Straßen, nur dünne Besiedlung und eine faszinierende Wildnis, die direkt am Wegesrand beginnt, hinterlassen einen Eindruck, dass die Natur hier noch von großer Bedeutung ist und die Menschen sich ihr unterordnen. Die Paps of Jura, der imposante Höhenzug, der sich über die gesamte Ausdehnung Juras erstreckt, inspirierte viele Künstler und Maler zu ihren Werken. In Barnhill, an der nördlichen Inselspitze, verfasste George Orwell seinen Roman 1984. Der Schriftsteller beschreibt an anderer Stelle, wie er beim umsegeln der Insel beinahe ums Leben gekommen wäre. Grund dafür war Corryvreckan, ein mächtiger Strudel, an dem schon diverse maritime Katastrophen beklagt werden mussten. Einer der beiden Hafenpiers des Hauptortes Craighouse, wie alle weiteren Ansiedlungen an der Westküste gelegen, wurde 1814 vom bekannten Konstrukteur Thomas Telford errichtet.

 

Jura Ferry


INNERE HEBRIDEN


Lismore

Der große Garten – so die gälische Übersetzung des Namens Lismore – ist eine faszinierende kleine, langgestreckte Insel mit ausgezeichneten Möglichkeiten für Radfahrer und Wanderer, die aufgrund ihrer landschaftlichen Beschaffenheit immer wieder grandiose Ausblicke auf die umliegende Inselwelt der Inneren Hebriden erlaubt. Lismore Point, der kleine Leuchtturm an der Westspitze der Insel, gehört wohl zu den meistfotografierten seiner Spezies des Landes.


Sommer-Fahrplan:

Oban-Lismore


Winter-Fahrplan:

Oban-Lismore


Sommer-Fahrplan:

Port Appin-Lismore


Winter-Fahrplan:

Port Appin-Lismore


Iona

Macbeth und König Duncan, der den Mordgelüsten seines Widersachers zum Opfer fiel, von Shakespeare trefflich in Szene gesetzt, haben auf einem kleinen, fast unscheinbaren Friedhof ihre letzte gemeinsame Ruhestätte gefunden. Zahlreiche weitere gekrönte Häupter aus der wechselvollen Geschichte des Landes sollen in eher schlichten Gräber beigesetzt sein, die Wissenschaft meldet hier ihre Zweifel an. Die kleine Kapelle steht denn auch im Schatten der weitaus populäreren Hauptattraktion Ionas, der Abteikirche St.Columba, die zu einem wahren, recht lebhaften Pilgerziel geworden ist. Umso beschaulicher, ruhiger und friedvoller sind die weißen Sandstrände im Norden und Westen des kleinen, nahezu autofreien Eilandes, das bequem zu Fuß zu umrunden ist.


Sommer-Fahrplan:

Fionnphort-Iona


Winter-Fahrplan:

Fionnphort-Iona


Mull

Die Insel Mull ist die Größte der Inneren Hebriden und vereinigt auf ihrer überschaubaren Fläche alle Qualitäten, die sonst im gesamten Schottland zu finden sind. Atemberaubend die Vielfalt von Leben und Landschaft, geprägt von hohen Bergrücken, von Wäldern und Seen, von Lochs und kleinen Fjorden, von bezaubernden Sandstränden und natürlich von einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, die von Stein- und Seeadler bis hin zu Wal und Hai reicht. Mit dem Hafenstädtchen Tobermory und seiner Hafenpromenade aus bunt getünchten Häusern, gleichzeitig mit 1400 Einwohnern größte Ansiedlung der Insel, besitzt sie zudem ein ausgesprochen populäres, schottisches Fotomotiv. Nur mäßig befahrene Single Track Roads mit einer Vielzahl von Passing Places und stolzen, zuweilen auch sturen Wollträgern runden das Landschaftsbild ab.


Sommer-Fahrplan:

Oban-Craignure/Mull


Winter-Fahrplan:

Oban-Craignure/Mull


Sommer-Fahrplan:

Lochaline-Fishnish/Mull


Winter-Fahrplan:

Lochaline-Fishnish/Mull


Sommer-Fahrplan:

Tobermory/Mull-Kilchoan


Winter-Fahrplan:

Tobermory/Mull-Kilchoan


Staffa

Wegen der skurrilen Felsformationen aus achteckigen Basaltsäulen wird Staffa auch als "Stab-Insel" bezeichnet. Die Grotte Fingal´s Cave hat Felix Mendelssohn-Bartholdy 1829 zu einer gleichnamigen Ouvertüre inspiriert. Wer es schafft, ohne andere Insel-Besucher zu stören, sollte diese Musik in der Höhle hören und danach in aller Ruhe den Klängen des Meeres lauschen – dies ist ein magisches und unvergessliches Erlebnis. Staffa ist seit mehr als 200 Jahren unbewohnt.

 

Staffa Trips

 

Gordon Grant Tours


Coll

Nur wenige Menschen leben auf der Insel Coll, die dafür umso reicher an einzigartigen Natureindrücken ist. Wunderschöne weiße und feinsandige Strände und Küstenstreifen, können sich optisch leicht mit karibischen Gefilden messen.

 

Es herrscht ein wunderbarer Einklang mit der Natur, in der es einige seltene Pflanzenarten zu entdecken gibt.

 


Sommer-Fahrplan:

Oban-Coll


Winter-Fahrplan:

Oban-Coll


Tiree

Eisenzeitliche Ruinen und Relikte aus der Wikingerzeit prägen das Bild der ebenfalls nur wenig besiedelten Insel Tiree. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch weißgolden funkelnde Sandstrände und faszinierende Ausblicke hinaus auf die Weiten des Atlantiks. Dieser gewährleistet zudem das hohe Ansehen der Insel bei Wassersportlern, wie Surfern und Kayakfahrern. Tiree hat nachweislich die meisten sonnigen Tage zwischen Mai und September in ganz Großbritannien, ist allerdings die windigste Ecke des Landes.


Sommer-Fahrplan:

Oban-Tiree


Winter-Fahrplan:

Oban-Tiree


Skye

Zweifellos als die wohl populärste Urlaubsinsel der Hebriden glänzt Skye mit der faszinierenden Kulisse der Cuillins Hills, eines charakteristisch geformten Höhenzuges. Bezaubernde Dörfer und Häfen, urwüchsige Natur mit Lochs und Seen und eine vielfältige Flora und Fauna machen die Insel beliebt bei Wanderern, Radfahrern und Bergsteigern. Mit gut 9.000 Einwohnern ist hier auch die größte Bevölkerungsdichte zu verzeichnen. Bis 1949 befand sich in der Inselhauptstadt Portree im gleichnamigen Hotel der inselweit einzige Stromerzeuger in Form eines Dieselgenerators. Bekannt und berüchtigt bei Kletterern ist der Old Man of Storr, eine spitze und 50 Meter hohe Felsnadel, die 1955 erstmals erfolgreich erklommen wurde. Neben zahlreichen Relikten und Ruinen aus der Vorzeit gehört Dunvegan Castle zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Burg wird ohne Unterbrechung seit dem 12.Jahrhundert vom Clan der MacLeods bewohnt.


Sommer-Fahrplan:

Mallaig-Armadale/Skye


Winter-Fahrplan:

Mallaig-Armadale/Skye


Raasay

Knapp 200 Menschen leben auf dem Eiland im Windschatten von Skye. Man vermutet, dass die Insel nicht von den Kräften und Gletschern der Eiszeit geformt wurde. Zurückzuführen ist das auf die auffallend große Population von seltenen und sehr alten Pflanzen. Berühmt wurde Raasay durch seine talentierten Dudelsackspieler. Angus, der Sohn des bekanntesten Pipers John MacKay, war der erste seiner Zunft, der am Hofe Queen Victorias spielte. 1893 endeten jedoch Spaß und Freude als Macfarlanes freie Kirche das Kommando übernahm. Deren strenger Glaube und religiöse Sitten bestimmen auch heute noch das tägliche Leben.


Sommer-Fahrplan:

Sconser-Raasay


Winter-Fahrplan:

Sconser-Raasay


THE SMALL ISLES


Canna

Gemeinsam mit der Schwesterinsel Sanday leben gerade einmal 4 Familien auf dem Eiland, das sich seit 1981 im Besitz des National Trust of Scotland befindet. Eine interessante Geologie macht die Insel durchaus sehenswert. So gibt es 6 Meter hohe Basaltsäulen an der Südküste, während Compass Hill im Nordosten unangenehme Eigenschaften für die Seefahrt besitzt, da er durch magnetische Strahlung Kompassnadeln aus dem Takt zu bringen vermag. Spannend ist Canna auch für Wanderungen, bei denen man auf zahlreiche prähistorische Relikte trifft. Die Insel mit der Poststation im Holzverschlag ist berechtigt eigene Briefmarken herauszubringen.


Rum

Im Besitz des Staates und unter Kontrolle von Scottish National Heritage sind die gut 20 Inselbewohner in erster Linie Mitglieder dieser Organisation, doch man bemüht sich um Neuansiedlungen auf dem schroffen, fast gebirgigen Eiland, das von Nordwest in Richtung Südost auf über 800 Meter Höhe ansteigt. Trotz des rauen Klimas gehört Rum zu den ersten besiedelten Regionen Schottlands. Ausgesprochen exzentrisch wirkt das im griechischen Stil erbaute Bullough Mausoleum im nur schwer erreichbaren Harris. Die Bullogh Familie aus Lancashire war lange für die Geschicke Rums verantwortlich und residierte auf Kinloch Castle. Sie waren auch dafür verantwortlich, dass der Inselname über einen längeren Zeitraum Rhum geschrieben wurde, um die Nähe zu alkoholischen Gelüsten zu mildern.


Eigg

Nachdem Eigg diverse Eigentümer erlebt hatte (u.a. einen Farmer und Sportler aus Yorkshire, einen deutschen Künstler namens „Maruma“) erwarben die Einwohner in Zusammenarbeit mit dem Highland Council und Scottish Wildlife Trust schließlich ihre 1997 selbst. Charakteristisch die konische, knapp 400 Meter hohe Felsformation An-Sgurr aus Lavagestein, während Sandstein im Norden vorherrscht. Durch Erosion entstandene Sandstrände haben die ungewöhnliche Eigenschaft zu singen, wenn man barfuss darüber geht. Bei starkem Wind sollen sogar harfenähnliche Klänge vernehmbar sein. Eigg ist ein Dorado für Wanderer und Bergsteiger und erhält seine Stromversorgung komplett aus regenerativer Energie, jedoch nur für Fahrzeuge der Inselbewohner zugelassen.


Muck

Trotz der typischen Fels- und Klippenformationen aus Basaltgestein nennt Muck, die Insel der Schweine, eine sehr fruchtbare Ackerkrume sein Eigen. Besonders beliebt, nicht nur bei den knapp 40 Insulanern, sind die aromatischen Frühkartoffeln, die bereits im Mai geerntet werden. In der beinahe waldlosen Landschaft wachsen alpine Pflanzen, die normalerweise erst 600 Meter höher vorkommen. Autos machen hier nur wenig Sinn, da es auf Muck gerade einmal 2 Kilometer Straße gibt. Besucher mögen die zauberhaften Strände und die besondere Ruhe auf der Insel. Unterkünfte gibt es in Form eines Campingplatzes und einiger Ferienhäuser in Port Mor. Der örtliche Tearoom wird wegen seiner frischen Backwaren sehr geschätzt.

 


Sommer-Fahrplan:

Mallaig-Eigg/Muck/Rum/Canna


Winter-Fahrplan:

Mallaig-Eigg/Muck/Rum/Canna


ÄUSSERE HEBRIDEN


Barra

Als Garten der Hebriden bietet Barra, benannt nach einem irischen Heiligen, alle Möglichkeiten, um trefflich Abstand vom Alltag zu bekommen. Weiße Sandstrände und eine wunderbare Natur, beliebt wegen ihrer Vielfalt an Wildblumen und Schmetterlingen, stellen ideale Voraussetzungen nicht nur für Radler und Wanderer dar. Die Bevölkerung wurde kürzlich mit dem Label der freundlichsten Gemeinde Schottlands bedacht. Durch einen schmalen Grat ist Barra mit dem südlich gelegenen Eiland Vatersay verbunden. Vaters Insel wird in erster Linie landwirtschaftlich genutzt.


Sommer-Fahrplan:

Oban-Castlebay/Barra


Winter-Fahrplan:

Oban-Castlebay/Barra


Eriskay

Seit 2001 keine Insel mehr im eigentlichen Sinne, denn Eriskay wurde damals mit South Uist durch einen Damm verbunden. Viel besungen in gälischem Liedgut ist sie hervorragend für einen entspannenden Aufenthalt an weißen Stränden und türkisblauem Meer geeignet. Im Februar 1941 lief im Sound of Eriskay das Dampfschiff ‚The Politician‘ auf Grund, das danach den Stoff lieferte für Sir Compton Mackenzies Buch ‚The Whisky Galore‘. Von den 264.000 Flaschen Whisky an Bord, welche damals die komplette Insel inklusive der Tierwelt in einen Vollrausch versetzte, sollen immer noch einige verschollen sein.


Sommer-Fahrplan:

Barra-Eriskay


Winter-Fahrplan:

Barra-Eriskay


Harris

Als südlicher Teil der Inselgemeinschaft mit Lewis gibt es auf Harris große landschaftliche Gegensätze. Während sich die Ostküste felsig, schroff und steil präsentiert schmeichelt der Westen mit romantischen Buchten und weißsandigen Stränden. Mit An Clisham besitzt das für seine Tweed-Manufaktur weltweite bekannt Harris den höchsten Punkt der Äußeren Hebriden (799m). An klaren Tagen ist von hier aus in der Ferne das legendäre St.Kilda zu sehen. Die Insel selbst ist ebenfalls noch einmal in einen nördlichen und südlichen Teil getrennt, da sich die Meeresarme East Loch und West Loch an ihrem namensgebenden Ort Tarbert beinahe berühren.

 


Sommer-Fahrplan:

Uig-Tarbert/Harris


Winter-Fahrplan:

Uig-Tarbert/Harris


Lewis

Geschichte und kulturelles Erbe treffen auf Lewis auf einen modernen Lebensstil, in dem das Gälische einen festen, nicht wegzudenkenden Bestandteil repräsentiert. Der Bogen spannt sich von den berühmten Standing Stones von Callanish bis hin zur zeitgenössischen Kunst im Art Centre von Stornoway. Moorland wechselt sich ab mit geologisch interessanten Felsformationen, die auch für die geografische Trennung von Harris verantwortlich sind. Eine sechs Meilen breite, natürliche Grenze aus hohen Bergen und undurchdringlichen Moorgebieten erstreckt sich zwischen Loch Seaforth im Osten und Loch Resort im Westen. Sie sorgt ebenfalls dafür, dass der gälische Dialekt von Lewis anders ist als derjenige von Harris.

 


Sommer-Fahrplan:

Ullapool-Stornoway/Lewis


Winter-Fahrplan:

Ullapool-Stornoway/Lewis


Berneray

Mit zwei Bergen im Osten ist das Eiland landschaftlich eher unspektakulär, wartet jedoch auf mit dem wohl schönsten Sandstrand und Dünengebiet Großbritanniens auf einer Länge von gut 4 Kilometern. Auf Berneray, der Bäreninsel, ist einer der größten Menschen der Welt des 19.Jahrhunderts geboren. Angus MacAskill war 2,36 groß und wurde bekannt als der Riese von Cape Breton. In Bays Loch liegen Hafen, Post und Kirche, die gleichzeitig als Pfarrhaus dient.


Sommer-Fahrplan:

Berneray-Leverburgh


Winter-Fahrplan

Berneray-Leverburgh


North Uist

Unablässig bläst der stete Westwind vom Atlantik über die flache Landschaft von North Uist, die aus der Luft betrachtet einem Flickenteppich nicht unähnlich sieht. Zahlreiche Lochs und Seens erzeugen ein gesprenkeltes Gemenge aus Land und Wasser. Loch Scadavay allein hat eine Küstenlänge von nicht weniger als 83 Kilometern. In den vielen Lochs liegen weitere Mikrokosmen aus winzigen Eilanden und Schären. Bei Carinish befindet sich der Schauplatz der letzten kriegerischen Auseinanderssetzung in Schottland, die ohne Feuerwaffen ausgetragen wurde. Eine Ringstraße erleichtert die Umrundung von North Uist, die am Fähranleger von Lochmaddy, der größten Ansiedlung, beginnt und endet. Uist bedeutet übersetzt schlicht die Himmelsrichtung Westen.


Sommer-Fahrplan:

Uig-Lochmaddy/North Uist


Winter-Fahrplan:

Uig-Lochmaddy/North Uist


South Uist

Ein Höhenzug mit Erhebungen bis über 600 Metern Höhe prägt die Landschaft im Osten von South Uist. Drei Meeresarme schneiden tief in das Bergland hinein, welches historische Bedeutung erlangte als Zufluchtsort und Versteck von Bonnie Prince Charlie im Mai des Jahres 1746. Aus dem Schutz vom nach dieser Begebenheit benannten Prince´s Cave konnte er die Suchtrupps beobachten ohne selbst entdeckt zu werden. Dörfer und Orte liegen zumeist an der Westküste, die sich aus Dünenlandschaft mit weißen Sandstränden sowie Heide- und Moorgebieten zusammensetzt. 2002 entdeckte man bei Daliburgh die mumifizierten Leichen einer ganzen Familie aus der Bronzezeit und 2005 tauchte auch ein Golfplatz unter überwuchertem Gelände wieder auf, der 1891 bei Askernish vom weltbekannten Golfsportler Tom Morris angelegt worden war.


Sommer-Fahrplan:

Oban-Lochboisdale/South Uist


Winter-Fahrplan:

Oban-Lochboisdale/South Uist


Orkney Inseln

Die nördlichste Spitze Schottlands ist nur 12 km entfernt von den Orkneys. Sie erstrecken sich über eine Fläche von über 3000 km² und sind vor allem ein Paradies für Archäologen. Es gibt hier neolithische Gräber, Steinkreise, Menhire und Skara Brae, ein 5000 Jahre altes pähistorisches Dorf.

 

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Shetland Inseln

Die rauen, abgelegenen Shetland Inseln sind Schottlands nördlichster Außenposten. Die quirlige, kleine Hauptstadt Lerwick bildet einen starken Kontrast mit der ansonsten sehr kargen Landschaft. Eines der bekanntesten schottischen Festivals, das Up-Helly-Aa, findet alljährlich am letzten Dienstag im Januar statt. Es geht auf Bräuche aus der Wikingerzeit zurück. Man feierte die Wiedergeburt der Sonne mit dem Verbrennen eines Langschiffs.

 

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